VERKÖRPERTE GRENZEN
Ein somatischer (körperfokussierter) Gruppenraum für Frauen/FLINTA*.
Wir kommen in den Körper, verstehen unser Nervensystem besser und üben, einander zuzuhören, mit Leichtigkeit und im eigenen Tempo.
Worum es geht
Grenzen zeigen sich zuerst im Körper: durch Anspannung, Rückzug, Reizbarkeit oder ein Gefühl von Enge, oft bevor wir sie in Worte fassen können. In diesem Workshop üben wir, diese Signale früher wahrzunehmen, und lernen, wie unser Nervensystem darauf reagiert.
Oft lernen wir unsere Grenzen erst kennen, wenn sie überschritten werden. Deshalb gehört das Thema Grenzüberschreitung dazu. Wir berühren in einer Reflexion die eigene Haltung, ohne in Details oder Geschichten einzusteigen. Im Mittelpunkt stehen der Körper, die Gruppe, Sicherheit, Zuhören und Leichtigkeit.
Im Fokus stehen durchgehend drei Dinge: die eigene Körperwahrnehmung, das Erkennen von Grenzen im Moment selbst, und gegenseitiges Zuhören ohne Bewertung oder Erklärungsdruck.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Workshop ist als geschützter Übungsraum konzipiert, in dem jede Person das Format in ihrem eigenen Tempo mitgestaltet.
FÜR WEN & WAS (in kurz)
Körper & Grenzen: Du willst körperliche Grenzen spüren lernen und dich mit deinem Nervensystem mit dir und in der Gruppe auseinandersetzen
Schutzraum für FLINTA* : kein erklären, rechtfertigen oder performen
Sicherer Rahmen: Keine belastenden Details – wir arbeiten Ressourcen-orientiert und somatisch (körperfokussiert)
Für alle: Frauen/FLINTA* mit Migrations- & Diskriminierungserfahrung besonders gewünscht/willkommen
ABLAUF
Ankommen: Wir kommen gemeinsam im Körper und im Raum an.
Spüren & Zuhören: Reflexion zur eigenen Haltung, Körperübungen zu Nähe und Distanz und gegenseitiges Zuhören in kleinen Runden.
Austausch: Nach der Pause reflektieren wir gemeinsam, was sich gezeigt hat.
Shake & Regulate: Gemeinsame Tanz- und Entspannungspraxis, um zurück in den Körper zu kommen. Danach Zeit zum Quatschen und chillen.
WICHTIGES
Matten, Blöcke und Bolster vorhanden
Tee & Wasser vorhanden
bequeme Kleidung mitbringen
INTRO zur Trainerin
Hier ist Natascha I 33 Jahre aus HH
"Ich nutze Körperarbeit aktiv, um Gewalterfahrungen aufzuarbeiten und sehe Gruppenräume als Chance, um gemeinsames Zuhören sowie somatische Praxis zu trainieren."
Meine Arbeit entsteht aus eigener Erfahrung und der Überzeugung, dass Sicherheit nichts ist, das uns gegeben wird – sondern etwas, das wir selbst entwickeln und miteinander aufbauen.
Ich setze mich seit meiner Jugend mit den Auswirkungen von Grenzüberschreitungen & sexualisierter Gewalt auseinander und habe früh begonnen, eigene Wege zu finden, damit umzugehen. Über die Jahre habe ich verschiedene Formen von Unterstützung genutzt – ein wirklicher Wendepunkt war für mich die Körperarbeit.
Seitdem lerne ich, mich im eigenen Körper und im Kontakt mit anderen sicherer zu fühlen und diese Erfahrung bewusst in meinen Alltag zu integrieren.
Vieles davon habe ich lange allein durchgearbeitet. Allein bleibt Scham meist unangetastet. Im Austausch mit anderen verliert sie an Kraft.
Deshalb liegt mein Fokus auf Gruppenräumen: Sie verbinden Körperarbeit mit Austausch und einander zuhören.
Ich lade zu diesen Räumen ein, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, ohne sie dazusitzen - und weil solche Räume bislang zu selten zugänglich sind. Nicht als Expertin, sondern als Raumöffnung.
www.natascha-djordjevic.de // @its_na.cho
