

„High Noon“-Expertentalk: Nach der Münchner Sicherheitskonferenz: Amerikas Kurswechsel und Europas unbequeme Zukunft
Die zweite Präsidentschaft von Donald Trump erschüttert die strategischen Gewissheiten des Westens. Im Inneren treibt der US-Präsident den Abbau der amerikanischen Demokratie voran. Nach außen ziehen sich die USA unter Trump nicht etwa zurück – sie definieren Macht, Bündnisse und Interessen neu.
Der Journalist Holger Stark fordert in „Das erwachsene Land“, dass Europa diese Realität endlich anerkennt. Weniger moralische Selbstvergewisserung, mehr strategische Härte – und vor allem: mehr Eigenverantwortung für Sicherheit, Einfluss und Macht.
Die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook warnt in „Der amerikanische Weckruf“ davor, die inneren Brüche der USA zu unterschätzen. Sie zeigt, warum Europas Zukunft trotz aller Distanzierungsdebatten untrennbar mit dem politischen Umbau Amerikas verbunden bleibt – und warum ein dauerhaft verändertes Amerika auch Europas Selbstverständnis herausfordert.
Im Nachgang zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ziehen die beiden Autoren Bilanz: Was sagt die diesjährige MSC über den Zustand des transatlantischen Verhältnisses aus? Ist Europa vorbereitet auf ein Amerika, das sich dauerhaft verändert hat?
Wir laden Sie herzlich ein, über diese und weitere Fragen mit den beiden Experten beim nächsten „High Noon“-Talk am Montag, den 16. Februar von 12 bis 13 Uhr zu diskutieren.
Gäste:
Cathryn Clüver Ashbrook
Executive Vice President und Senior Advisor, Bertelsmann-StiftungHolger Stark
Stv. Chefredakteur, Die ZEIT
Moderation:
Anja Wehler-Schöck
Mitglied der Chefredaktion, Tagesspiegel
Über uns:
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