

Wenn’s drauf ankommt…
Wenn’s drauf ankommt
Verwaltungsinnovation für resiliente und handlungsfähige Städte
Diese Session ist Teil des Public Vitality Camp 2026 und wird organisiert vom Creative Bureaucracy Festival und dem Landesbüro Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit nextlearning e.V..
Staatsmodernisierung findet heute unter unsicheren Bedingungen und tiefgreifenden Veränderungen statt. Ob öffentliche Leistungen erreichbar bleiben, Infrastrukturen tragen und Verwaltungen auch unter Druck entscheiden können, zeigt sich besonders in den Städten. Dort treffen Klimafolgen und technologische Umbrüche auf knappe Haushalte, politische Spannungen und den Alltag der Menschen. Veränderungen früh zu erkennen, reicht dabei kaum aus.
Wie können Vorausschau, Beteiligung und Verwaltungsinnovation so zusammenwirken, dass Städte auch unter schwieriger werdenden Bedingungen handlungsfähig bleiben?
In diesem interaktiven Workshop arbeiten wir in einem gezielt zusammengesetzten Kreis an konkreten Herausforderungen resilienter Stadtentwicklung. Gemeinsam untersuchen wir, wo bestehende Innovations- und Beteiligungsformate an Grenzen stoßen und welche Strukturen den Anschluss an Entscheidungen, Mandate und Verwaltungsalltag ermöglichen.
Die Session ist zugleich Teil eines Entwicklungsprozesses auf dem Weg zum Creative Bureaucracy Festival 2027. Teilnehmende und Partner können konkrete Herausforderungen identifizieren, die in den folgenden 100 Tagen vertieft werden.
Willkommene Perspektiven
Die Arbeitssprache dieser Session ist Deutsch mit Offenheit für englische Beiträge. Besonders willkommen sind Perspektiven aus:
Kommunal- und Landesverwaltung
Politik und öffentlicher Führung
strategischer Vorausschau und Zukunftsforschung
Verwaltungsinnovation und öffentlicher Transformation
Stadt- und Regionalentwicklung
Beteiligung und demokratischer Innovation
Klimaanpassung und kommunaler Resilienz
Vorkenntnisse zu strategischer Vorausschau sind nicht erforderlich. Besonders interessant sind Erfahrungen aus Situationen, in denen neue Ansätze bereits erprobt werden, ihr Anschluss an Zuständigkeiten, Entscheidungen oder bestehende Strukturen jedoch schwierig bleibt.
Wichtige Hinweise
Das Camp-Format ist ein ehrenamtlich entwickelter Prototyp und bewusst einfach organisiert. Bitte sorgt selbst für eure Verpflegung und bringt gern etwas zum Teilen mit.
Bitte meldet euch auch für den gemeinsamen Spaziergang von der S-Bahnstation Heerstraße zum Teufelsberg an und nach der Session wieder zurück. Diese Spaziergänge sind Teil unseres gemeinsamen Rituals des Ankommens und Einladens im Camp und des Verabschiedens und Integrierens vom Camp.
Das Public Vitality Camp ist ein gemeinsamer Lernraum für Menschen, die bereits an gesellschaftlichen, institutionellen, technologischen und ökologischen Herausforderungen arbeiten. In den Sessions bearbeiten wir konkrete Fragen und Spannungen und untersuchen, was Menschen, Institutionen und Gemeinschaften auch unter schwieriger werdenden Bedingungen handlungsfähig hält – und wie heutige Entscheidungen zukünftige Handlungsmöglichkeiten erweitern oder einschränken.
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